Archiv für Januar, 2011

Die Sache mit den guten Vorsätzen

Ein neues Jahr kann viel bringen – meist vor allem gute Vorsätze. Mit ihnen zusammen kommt ein am Jahresende unbekannter und nicht erahnter Energiedrang – man hatte ja in der Regel auch genug Zeit um sich Energie anzufuttern und sich bei Mutti zu erholen.

In den letzten Jahren war ich eigentlich verschont von dem Phänomen der guten Vorsätze, aber dieses Jahr hat es mich auch gepackt: hab mir vorgenommen, den Satz ‚mach ich später‘ aus meinem Leben zu streichen und ihn durch ‚mach es gleich, sonst machst du es gar nicht‘ und ‚lieber halb gemacht und angefangen, als gar nicht gemacht‘ zu ersetzen, weil sonst meine Todo-Listen immer länger werden und man eigentlich viel zu viel Zeit damit verbringt, sich zu überlegen und zu koordinieren, was man noch machen muss. Zeit also für einen Wechsel!

Ich hab mit der Anwendung auch nicht erst bis zum 1.1. gewartet, sondern es schon fleißig in den letzten Tagen in den eigenen 4 Wänden erprobt und bin begeistert …schon gibt es neue Energie und alles ist erledigt (zumindest hier in der Wohnung … den Zustand hatte ich auch schon länger nicht mehr!).

Heute, mit dem Start des neuen Jahres, ist es Zeit, meinen neuen Vorsatz, den ich auch zum Leitsatz für i-potentials  mit Anna erklärt habe, öffentlich zu machen und endlich damit zu beginnen, mein eigenes kleines Blog zu betreiben bzw. zu befüllen. Geplant war das schon lange, alles aufgesetzt hab ich vor ziemlich genau 3 Jahren, angefangen hab ich bisher aber nicht, weil ich mir immer dachte ‚das machst du mal, wenn du etwas mehr Zeit hast!‘ – ein Satz, den jeder kennt und der ein übler Verursacher von Aufschieberitis ist.

Genau deshalb gehört er abgeschafft! …zumindest aus meinem Leben, denn ein Learning der letzten Jahre von mir ist, dass man sich – für die Sachen, die einem wichtig sind – Zeit nehmen muss…dann hat man sie auch – und ansonsten eben nicht. Die Aussage ‚dafür habe ich jetzt keine Zeit‘ bedeutet einfach nur, dass einem diese Sache in dem Moment nicht wichtig genug ist, um Zeit dafür einzuräumen. Das macht man sich allerdings viel zu selten bewußt, fühlt sich als Opfer und ärgert sich dann über sich selbst – perfekte Grundlage für Unzufriedenheit! An der Stelle kann man relativ leicht umdenken und einen Schritt in Richtung Eigenverantwortlichkeit gehen, indem man seine Gestalterrolle wahrnimmt, Entscheidungen trifft und die dann auch direkt umsetzt. … genau das mache ich jetzt …und ich mache es öffentlich, denn so hab ich noch einen Anreiz mehr, das Ganze nicht nur beim guten Vorsatz zu belassen, sondern es zum festen Verhaltensmuster zu machen. Ich bin gespannt 🙂

Happy New Year!

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