2 wichtige Anlässe fürs Aufschieben


Jedem, dem der Zeitabstand zwischen diesem und dem letzten Post aufgefallen ist, wird sicher spontan der Gedanke gekommen sein: „Der Vorsatz hat ja lang gehalten!“ ….Stimmt! Aber nur zum Teil. In der Tat hab ich mich immernoch nicht dazu gebracht, regelmäßig hier zu schreiben, aber nichts desto trotz hab ich meinen Vorsatz ganz gut integriert bekommen….der Satz „Tu es gleich, sonst tust du es gar nicht“ hat wirklich Wunder gewirkt dieses Jahr …privat und auch bei i-potentials ….aber dazu später mehr. Heute würde ich mich gern über ein paar Ursachen fürs Aufschieben auslassen.

Wenn ich es mal runterbreche, warum ich die Dinge, die ich eigentlich tun will nicht tue, geht es in der Regel um 2 Sachen:

1. Unwissenheit darüber, was als nächstes kommt bzw. kommen soll bzw. das eigentliche Problem dahinter: unklare Prioritäten, weil in einem Moment alles extrem wichtig scheint und dann soviele Wahlmöglichkeiten bestehen, dass ich am Ende gar nichts mehr mache, weil ich mich nicht entscheiden kann. Diesem Übel bin ich jetzt mit einem einfachen Trick zuleibe gerückt: ich mache mir für jeden Tag maximal 5 Prioritäten, die es dann auch abzuarbeiten gilt und man sollte es kaum glauben…es funktioniert! Das Gefühl, die 5 erledigt zu haben, bringt sogar soviel Energie, dass es für einen Blogpost reicht 🙂

2. Unsicherheit – insbesondere im Zusammenhang mit einem leichten Hang zum Perfektionismus und der Angst Fehler zu machen, was ich dadurch angehen konnte, dass ich mir klar mache, was im schlimmsten Fall die Folgen sein können, die man sich sonst nie so richtig explizit macht und die einen aber dennoch aufhalten. Wenn man über die mal bewußt nachdenkt und realisiert, dass nichts Schlimmes passieren kann, schwinden plötzlich viele Hemmungen und man startet einfach mit den Dingen, die vor einem liegen.

Die richtig guten Lösungen sind meistens die Einfachsten!

  1. Bisher keine Kommentare.
(wird nicht veröffentlicht)